Der BVH nimmt diese Entscheidung zur Kenntnis. In den vergangenen Jahren wurde gemeinsam daran gearbeitet, die Interessen der Hygienekontrolleurinnen und Hygienekontrolleure bundesweit zu vertreten und den Berufsstand weiterzuentwickeln.
Der Bayerische Landesverband war dabei aktiv in die Arbeit des Bundesverbandes eingebunden. Aktuell sind zwei Vertreter des Landesverbandes Bayern Mitglied im Bundesvorstand des BVH und haben die Arbeit auf Bundesebene mitgestaltet.
Unabhängig von dieser Entscheidung bleibt der BVH an einer zukünftigen Zusammenarbeit interessiert. Der Bundesverband versteht sich weiterhin als Dachverband der Landesverbände und setzt auf einen offenen fachlichen Austausch sowie eine enge Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg.
Parallel entwickelt sich die Verbandsarbeit auf Bundesebene weiter. In den vergangenen Jahren konnte ein weiterer Landesverband in den BVH aufgenommen werden. Darüber hinaus befinden sich derzeit drei weitere Bundesländer in Gesprächen über die Gründung neuer Landesverbände beziehungsweise Arbeitskreise mit dem Ziel einer späteren Anbindung an den Bundesverband.
Für die Mitglieder des Bayerischen Landesverbandes ergeben sich mit dem Austritt zum Jahresende 2026 verschiedene Änderungen. Dazu gehören unter anderem:
keine Mitwirkung mehr in den Gremien und Arbeitsgruppen des BVH, keine Mitbestimmung innerhalb der bundesweiten Verbandsarbeit und bei berufsständischen Positionierungen des Dachverbandes,
Wegfall der vergünstigten Teilnahmegebühren bei Fortbildungen und Veranstaltungen des BVH, die Verbandszeitschrift „Der Hygieneinspektor“ ist künftig nicht mehr Bestandteil der Mitgliedschaft. Bei weiterem Bezug ist ein separates Abonnement zu den dann geltenden Konditionen erforderlich.
Der BVH wird seine Arbeit als bundesweite Interessenvertretung unverändert fortsetzen. Dazu gehören die Vertretung des Berufsstandes gegenüber Politik, Behörden und Fachgesellschaften, die Mitarbeit in Fachgremien sowie die Organisation von Fortbildungen, Fachtagungen und dem jährlichen Bundeskongress.
Der Bundesverband bedankt sich für die bisherige Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesverband und steht auch künftig für einen fachlichen Austausch und eine mögliche Zusammenarbeit offen. Gemeinsam bleibt das Ziel bestehen, die Interessen der Hygienekontrolleurinnen und Hygienekontrolleure in Deutschland zu vertreten und den Öffentlichen Gesundheitsdienst fachlich zu unterstützen.