Das RKI plant 2019 erstmals einen „Tag des Gesundheitsamtes“ auszurufen. Die Idee hierzu kam von der Pressestelle des RKI.

Mit einem solchen Gedenktag oder ,,Awareness Day‘‘ soll der lokale Öffentliche Gesundheitsdienst gewürdigt werden, der national und international eine wichtige und viel zu wenig bekannte Säule für die Gesundheit der Bevölkerung darstellt.

Solche Gesundheitstage haben großes Potenzial, Aufmerksamkeit und Verständnis zu wecken und Unterstützung zu mobilisieren. Einen solchen „Local Health Authority Day“ gibt es auch auf internationaler Ebene bisher nicht. Als Tag des Gesundheitsamtes oder ,,Local Health Authority Day‘‘ ist der 19. März vorgesehen, der Geburtstag von Johann Peter Frank. Johann Peter Frank gilt als einer der Begründer des Öffentlichen Gesundheitswesens und der Öffentlichen Gesundheitsdienste.

Das RKI plant für den 19.03.2019 eine Internetseite mit Informationen zum neuen Tag des Gesundheitsamtes, die über den Link www.rki.de/tag-des-gesundheitsamtes auf Deutsch und Englisch zugänglich sein wird. Das RKI würde sich freuen, wenn die Länder den Gedenktag für ihre Kommunikation nutzen würden und die Information natürlich auch an die Gesundheitsämter weiterleiten.

Pressemitteilung des Bundesverbandes der Hygieneinspektoren e. V. zum Tag des Gesundheitsamtes am 19.03.2019

Als Dachorganisation der Landes- und Berufsverbände der Hygieneinspektoren freut sich der Bundesverband der Hygieneinspektoren e. V. (BVH e. V.) und begrüßt den Vorschlag des Robert-Koch Instituts einen „Tag des Gesundheitsamtes“ zu begehen.

Den Gesundheitsämtern obliegen gemäß den entsprechenden Landesgesetzen über den öffentlichen Gesundheitsdienst wesentliche Aufgabengebiete wie z. B. im Bereich der Verhütung, Überwachung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten, die Überwachung der öffentlichen Trinkwasserversorgung und Schwimmbadhygiene, die Kontrolle und Überwachung der Einhaltung der Infektionshygiene in Krankenhäusern und Kliniken, Einrichtungen der Alten- und Pflegeheime, die Überwachung medizinischer Einrichtungen und Anlagen, die umweltmedizinische Beratung, die Beratung bei Befall mit tierischen Schädlingen, Tätigkeiten im Friedhofs- und Bestattungswesen, Belehrungen von Mitarbeitern im Lebensmittelbereich.

Die Zunahme multiresistenter Erreger, deren Management sowie die Umsetzung entsprechender Hygienemaßnahmen nicht nur im Krankenhaus, sondern auch im Heim – und Pflegebereich sowie im Bereich der ambulanten und medizinischen und pflegerischen Versorgung, die gestiegenen Erwartungen im Bereich der Trinkwasserhygiene, der neuen DIN für Schwimmbäder und die Zunahme umweltmedizinischer Fragestellungen, sind Beispiele für die Erweiterung des Tätigkeitsspektrums der Hygieneinspektoren.

In den letzten Jahren hat sich – neben der Vielzahl anderer Berufe im ÖGD – auch das Berufsbild der Hygieneinspektoren maßgeblich weiterentwickelt. Als Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter einer mit einer Amtsärztin oder einem Amtsarzt besetzen Behörde ist er zwischenzeitlich mehr als nur die vergangenheitsgeprägte „rechte Hand“ der Amtsärztin bzw. des Amtsarztes.

Das Berufsbild des Hygieneinspektors stellt eine besondere verantwortungsvolle Tätigkeit mit beträchtlicher Eigenverantwortung dar. Selbständige Leistungen werden aufgrund gründlicher und umfassender Fachkenntnis im Arbeitsalltag erbracht.

Die derzeitige Ausbildungssituation wird diesem realen Anspruch nicht gerecht. Dies hat unmittelbar Auswirkungen auf Ein- und Höhergruppierungen, insbesondere der jüngeren Kolleginnen und Kollegen. Die sich daraus ergebende Perspektivlosigkeit, findet bereits heute ihren Ausdruck im Fachkräftemangel.

Ebenso nicht gelungen ist es, über viele Jahre hinweg, eine zwingend erforderliche bundeseinheitliche Novellierung der Ausbildung zum Gesundheitsaufseher (Synonym: Hygienekontrolleur, Hygieneinspekteur, Hygieneinspektor) auf den Weg zu bringen.

Da die Defizite in der Ausbildung kompensiert werden müssen, bedarf es einer hohen Bereitschaft, sich durch informelles Lernen, weiterzubilden. Insbesondere durch das Engagement und entsprechende finanziellen Aufwendungen der jeweiligen Landes- und Berufsverbände werden die Voraussetzungen für eine umfassende Weiterbildung geschaffen.

Unabhängig von der (Amts-) ärztlichen Nachwuchsgewinnung, sehen auch wir generell die Notwendigkeit, den ÖGD mit adäquaten Ressourcen (s. Hygieneinspektor) so auszustatten, das die umfangreichen fachlich anspruchsvollen Aufgaben erfüllt werden können und erwarten, aufgrund der zuvor geschilderten desolaten Aus- und Weiterbildungssituation, und der damit verbundenen Eingruppierungsdefiziten, von allen Verantwortlichen, zeitnahe konstruktive Lösungsvorschläge und stehen Ihnen dabei für die Beantwortung weiterer Fragen gerne zur Verfügung.

Ihr Vorstand des Bundesverbandes der Hygieneinspektoren e. V.

Aktuelle Stellenanzeige(n):

Bei dem Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg ist ab sofort eine grundsätzlich teilbare Vollzeitstelle mit derzeit 39 Wochenstunden als bereits fertig ausgebildete/r Gesundheitsaufseherin / Gesundheitsaufseher (in Analogie: Hygieneinspektorin/ -inspektor oder Hygienekontrolleurin/ -kontrolleur) zu besetzen.

Eine ausführliche Stellenbeschreibung finden Sie unter https://www.gesundheitsamt-dadi.de/jobs/gesundheitsaufseherin/

Auf Bewerbungen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! freut sich das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg.


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Aktuelle Stellenanzeige(n):

Zur personellen Verstärkung des Gesundheitsamtes sucht der Landkreis Havelland befristet ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt für den Zeitraum der Vertretung wegen Arbeitsunfähigkeit (eine Verlängerung bzw. Weiterbeschäftigung ist nicht ausgeschlossen) eine/-n: Gesundheitsaufseher/-in

Der Landkreis Havelland ist Teil der Metropolregion Berlin-Brandenburg und bekannt als Region der tausend Seen. So wie für ca. 1000 Mitarbeiter/-innen bietet der Landkreis Havelland auch Ihnen individuelle Förderung und eine gesunde Work-Life-Balance.

Weitere Informationen zum Stellenangebot können Sie hier herunterladen.


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Das Bezirksamt Wandsbek (4 Dezernate, 16 Fachämter, ca. 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) ist Dienstleister/Ansprechpartner im Bezirk. Das Gesundheitsamt Wandsbek wirkt als öffentlicher Gesundheitsdienst daran mit, die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern, zu bewahren oder eine Verschlechterung zu verhindern.

Mehr Informationen finden Sie unter https://www.hamburg.de/wandsbek/gesundheitsamt/ 

bis 06.05.2019


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Die Landeshauptstadt Stuttgart sucht für absofort und unbefristet 2 Gesundheitsingenieure (m/w/d) für die Abteilung Gesundheitsschutz, amtsärztlicher Dienst.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Stellenangebot.


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